Hölzermagazin und Zubringer

Vom Bediener werden die auf fertige Höhe vorgehobelten Brettchen in das Belademagazin eingelegt. Der Zubringer arbeitet wahlweise pneumatisch oder über eine elektronische Achse. Er schiebt das Brettchen exakt in die Mitte der Spannaufnahme. Zur Steigerung der Kapazität kann die Beladung umgestellt werden auf Stapelverarbeitung, d.h. es werden zwei oder mehr Brettchen auf einmal in die Spannstation geschoben und hier von den Fräsern bearbeitet.

Drehteller und Werkstückspannung

Der Clou dieser Maschine ist ihr Drehteller, der den unteren Teil der Werkstückspannung bildet. Von oben hält ein einstellbarer Druckzylinder das Werkstück in Position. Mit dem Drehteller wird das Fräsen unterschiedlichster Konturen in höchster Qualität gewährleistet, denn die Fräser arbeiten niemals gegen die Holzfaser.

Fräsaggregate

Zwei leistungsstarke Antriebe bringen die Fräswerkzeuge auf circa 9.000 Umdrehungen. Auf Wunsch sind auch höhrere Drehzahlen möglich.

Die beiden Fräser gestalten durch heran- und wegfahren vom Drehteller die individuelle Kontur des Werkstückes. Je nachdem, welches Profil oder welchen Radius die Außenkante haben soll, werden die Fräser mit den entsprechend profillierten Messern gefertigt. In den meisten Fällen ist es möglich, Fräser mit Wechselplättchen einzusetzen, sodass die Werkzeugkosten wesentlich gesenkt werden können. Möglich ist mit Einsatz beider Fräser auch das Anbringen zweier unterschiedlicher Profile in einem Arbeitsgang. Neben dem Fräsen mit beiden Aggregaten ist auch der Einsatz nur eines Werkzeuges möglich.

Die Fräsaggregate sind leicht in der Höhe verstellbar, sodass ein gewisser Toleranzbereich abgedeckt wird. Die über die Steuerung einstellbare Werkzeugkorrektur gewährleistet ein gleichbleibend gutes Fräsbild auch nach dem Schärfen der Fräser.

CNC-Steuerung

Die hier eingesetzte 3-Achsen CNC-Steuerung wurde speziell von WOMAtec für diese Anwendung entwickelt. Es werden insgesamt drei Servoantriebe gesteuert. Auf Wunsch kann der Zubringer als vierte gesteuerte Achse ausgeführt werden. Die Maschinengeschwindigkeit ist frei einstellbar, wobei einzelne Aggregate nachregelbar sind. Zusätzlich kann auch die Drehzahl der Fräsmotoren über Frequenzumrichter stufenlos geregelt werden.

Das Einlesen der Fräskontur geschieht mittels Teach-in oder komfortabel per CAD-Datei, die mit dem WOMAtec Converter in maschinenlesbare Fertigungsdaten umgewandelt wird.

Verschiedene Betriebsmodi erleichtern das Einrichten der Maschine auf ein neues Werkstück. Dank der CNC-Steuerung ist hier kein Schablonenwechsel mehr notwendig. Alternativ kann der WOMAtec Kopierfräsautomat jedoch auch mit einer konventionellen Schablonensteuerung ausgeliefert werden. Die Regelung des Funktionsablaufs übernimmt an dieser Stelle eine einfache SPS.

Basierend auf Beckhoff Komponenten gewährleistet die WOMAtec Steuerung maximalen Bedienkomfort, lange Lebensdauer und leichte Ersatzteilverfügbarkeit.

Auswurf

Das fertig gefräste Werkstück wird durch das Einlegen des neuen Brettchens aus der Spannaufnahme nach hinten in eine Rutsche geschoben. Hier kann z.B. ein Förderband für den Abtransport angebunden werden.

Späneabsaugung

Je nach Fräsbild kann es zu hohem Spanabhub kommen, der unbedingt aus dem Maschineninnenraum abtransportiert werden sollte. Dafür sind an den kritischen Stellen ausreichend große Öffnungen vorhanden, deren Rohre auf der Rückseite der Maschine für den Anschluss an eine externe stationäre oder zentrale Absaugung zusammengeführt werden. Zusätzlich schützt die Umhausung vor zu hoher Staub- und Geräuschentwicklung im Arbeitsbereich des Bedieners.

Maschinenrahmen

Dank ihrer kompakten Bauweise benötigt die gesamte Anlage nur eine Fläche von circa 2,00 x 2,00 Metern. Auf dem stabilen geschweißten Rahmen ist die Grundplatte montiert, auf der die beiden Fräsaggregate laufen. Der Antrieb des Drehtellers sitzt im unteren Teil der Maschine. Pulverbeschichtete Verkleidungsbleche schützen den Innenraum vor Verschmutzung und sorgen für eine aufgeräumte Optik.

Sicherheitsumhausung

Der komplette obere Maschinenteil wird von einer großen Schutzhaube abgedeckt, deren Türen mit Endschaltern gesichert sind. Diese sind in die Sicherheitskette der Maschinensteuerung eingebunden.

Holzkopierfräsen

Der WOMAtec Kopierfräsautomat "Rotary CNC 2.0" wurde für die effiziente Produktion von Konturfrästeilen wie Bürsten- und Besenhölzer, Griffe oder Frühstücksbrettchen konzipiert. Von der Konstruktion über die Programmierung bis hin zur Fertigung realisiert WOMAtec alles im eigenen Haus. Dank des durchdachten Maschinenkonzepts und der soliden und hochwertigen Bauweise erhalten Sie eine Maschine, die sich auszeichnet durch:

  • ein ausgezeichnetes Fräsbild
  • eine einfache Bedienung und Wartung
  • Zuverlässigkeit und Langlebigkeit
  • hohe Produktivität und Flexibilität
  • geringe Geräusch- und Staubemission
  • einen hohen Anteil an Standardteilen und damit
  • einen einfachen Zugang zu Verschleiß- und Ersatzteilen
  1. Werkstück. Maximal 400 x  400 x 60 mm.
  2. Leistung. Circa 15 Sekunden pro Fräsvorgang - abhängig von Größe und Form des Werkstücks.
  3. Musterwechsel. Abhängig vom Werkstück 15 bis 45 Minuten mit Einstellen des Magazins, Austausch der Spannauflagen und Fräser.

Anfrage zu Holzkopierfräsen:

Anfrage

Über uns

Unser Unternehmen

Die WOMAtec Maschinenbau GmbH entsteht im Jahr 2015 aus dem Gebrauchtmaschinenhandel WOMA. Firmengründer Daniel Köhler handelt seit 2008 mit gebrauchten Maschinen für die Holzbearbeitung und die Bürstenindustrie. Zuerst werden nur Maschinen an- und wieder verkauft. Von Beginn an auf den internationalen Markt ausgerichtet entwickelt sich das Unternehmen schnell zu einem etablierten Dienstleister auch im Bereich Maschinenüberholung, Reparatur und Ersatzteile. Da war es zum Neumaschinenbau nur noch ein kleiner Schritt.

Fasziniert von der soliden Funktionalität alter Maschinen, greift Daniel Köhler in der WOMAtec Maschinenbau GmbH bewährte Technologien auf und entwickelt sie für den modernen Produktionsbetrieb weiter...

Über uns

Referenzen

Weltweit im Einsatz.

 

WOMAtec Maschinen kommen nicht nur in Deutschland und Europa zum Einsatz. Dank ihrer einfachen Bedienung, einem hohen Anteil an Standard-Komponenten sowie dem weitestgehenden Verzicht auf störanfällige Elektronikbauteile laufen WOMAtec Anlagen mittlerweile in Ländern wie Indien, Indonesien, Kanada, Südamerika und den USA.

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"You should be proud...

...of the machines you are building. This machine is world class. No one in the world makes a better machine. We have been in the brush industry for 40 years, and have never seen a machine as nice as this."

Brian M. Chaltry & Bob Duffrin, CMB Mfg LLC, Michigan / USA
- WOMAtec Strip Brush Machine SSB 1.0 -

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